Wanderung über die Sophienhöhe 13. Juni 18                                                        (ehem. Tagebau)

 

„Wo Forst und Börde einst gewesen...“

 

 

Strecke: Die Distanz betrug 18,4 km.

Teilnehmer/Innen: 17 Wanderfreundinnen und -freunde

 

Wetter: etwas dunstig, weitgehend trocken bei bedecktem Himmel, zum Nachmittag leicht aufheiternd,  vergleichsweise kühle Juni-Temperaturen, schwacher etwas böiger Wind

 

Wanderführer: Berthold Körner

 

Fotos: Berthold Körner

 

Die Strecke:Obwohl die Sophienhöhe das Ergebnis einer gigantischen Naturzerstörung ist und gewissermaßen eine künstliche „Plastik“-Landschaft darstellt, ist es immer wieder ein besonderes Erlebnis, von hier oben auf die umgebenden rheinischen Landschaften, aber auch auf die Naturverheerungen des Tagebaus Hambach zu schauen.

 

Gegen 9.00 starteten wir vom Wanderparkplatz „Höller Mühle“ und erklommen in Serpentinen erst einmal knapp 200 Höhenmeter. Auf der Hochfläche der Sophienhöhe angelangt führte uns unsere erste Etappe zum „Jülicher Kopf“, wo wir eine kurze Rast einlegten. Weiter ging es zum Römerturm - dem mit 296 m höchsten Punkt der Sophienhöhe. Trotz der etwas dunstigen Fernsicht konnten wir (zumindest mit dem Fernglas) die Spitzen des Kölner Doms hinter dem Höhenzug der Ville sehen. Als nächste Etappenziele folgten die Jagdhütte am einstiegen Wildfreigehege, weiter der Mammutwald und der Inselsee.. Von dort wanderten wir zum Steinkompass, wo wir Mittagsrast hielten. Zum Abschluss besuchten wir das sehr schön gestaltete Keltische Baumhoroskop, was, obwohl historisch durch nichts verbürgt, dennoch einen gewissen Unterhaltungswert bietet. Von dort bewegten wir uns über einen jüngeren Bereich der aufgeschütteten Hochfläche, wo die Rekultivierung und Vegetation in ihren Anfängen betrachtet werden konnte. Von da ging es wieder hinab und über teilweise schmale Pfade erreichten wir bald darauf den Boden der ursprünglichen Jülicher Börde.

 

Gegen 15.00 waren wir zurück am Wanderparkplatz.