Mi 08.08.2018 Tageswanderung Auf dem Ahrtalweg                                                   vom Freilinger See über Reetz-zurück

 

Wanderführer :       Wolfgang Kremer

Wanderstrecke:       15 km

Fotos :                      Isolde Vosen

Teilnehmer :            10 Personen (7 Frauen, 3 Männer)            

 

Abfahrt:                   Erftstadt kein Regen, Ankunft Freilinger See kein Regen, bestes Wanderwetter leicht bewölkt 19-21 Grad
                                 ab Mittag 12.00 Uhr Sonne –Wolken 22-24 Grad.

Pkw Route :             Erftstadt auf A61 , dann auf A 1 Ri. Trier bis Blankenheim (nicht  1  Ausfahrt ) dann links Ri. Gerolstein auf der
                                 L 115 , Achtung: nach kurzer Fahrt rechts gelbes Hinweis –Schild nach Reetz abfahren, durch den Ort Reetz ,
                                 dem Hinweis Freilinger –See folgen, dann in die Stichstraße „Am Freilinger-See“ abfahren.
Treffpukt :                Parkplatz an Unterführung .

 Unsere Wanderung beginnt um 9.30 Uhr mit der Nr. 23 über Wiesen, -Wald,und Karrenwege in die freie Feldflur. Als wir die flache Höhe überwinden, sehen wir im Talgrund vor uns den Ort Reetz. Wir gehen d.d. Ort und kommen an einem schönen Fachwerkhaus von 1787 vorbei.  Weiter geht es in das Sträßchen „Oberdorf“ mit Haus 1 die Kirche St. Margareta aus dem 16. Jahdt.

 

Dieser Weg führt uns aus dem Ort an den Waldrand, rasch dem Tal der Ahr entgegen. Jetzt wandern wir aufwärts den Ahrtalweg“ der von nun lange Zeit ein  schmaler Steig ist, der hier hoch am Hang der Ahrberge verläuft. Wir  liefen auf einer Höhenlinie auf einem schmalen Absatz über Wurzelwerk in der Böschung.

 

Zweimal weicht der Pfad einem Geländeeinschnitt, über eine Holzbrücke überqueren wir den kleinen Bachlauf und gehen weiter dem Ahrtal entgegen. Dann geht es gerade hinab und wir erreichen das Niveau der alten Bahntrasse ( von 1913-1961 Bahnbetrieb), wo wir gegen 12.00 Uhr unsere Mittagspause einlegen. Wir sind jetzt schon 470 m hoch.

 

Gestärkt geht es mit einem langen Aufstieg neben einem Kerbtal langsam höher, verlassen langsam den Wald und erreichen wieder offenes Gelände. Auf einer Höhe von 527 m haben wir einen Ausblick auf die Eifellandschaft, den Aremberg, die Hohe Acht, die Nürburg und die Dauner Berge. Ein toller Ausblick, echt schön!

 

Wir folgen dem Weg nach links und sehen auf der Höhe vor uns die Spuren aus dem letzten kalten Krieg. Hier hatte sich seit 1963

 

die belgischen Besatzer einquartiert, und bis in die 90ziger Jahre waren hier Raketen stationiert, vermutlich nuklear bestückt. Der Weg entlang am Waldstück und am Fernmeldemast vorüber bringt uns auf die höchste Stelle dieser Tour 540 m hoch. Zum Aus-gangspunkt führt uns der weitere Weg nun über Wiesen und Karrenwege am kleinen Weilerbach an zwei Fischteichen vorbei zum Freilinger See.

 

Gegen 14.00 Uhr waren wir zur Schlußeinkehr bei Sonnenschein im Restaurant“Waldläufer“.

 

Bericht: WF Wolfgang Kremer