Besuch von Andernach und Besichtigung des Kaltwassergeysirs am 10. September 2019

Begleitung:    : Isolde Vosen + Willi Reitz

Text + Fotos:   Isolde Vosen

 

Andernach gehört zu den ältesten Städten Deutschlands, im Jahr 1988 feierte sie ihr 2000-jähriges Bestehen. Hier waren nicht nur die Römer, sondern auch die Merowinger und Wikinger präsent. Bei der Ankunft in dieser Stadt bewunderten wir den Bürgerturm, ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung und das Koblenzer Tor, errichtet um 1200 und zu einem Doppeltor 1240 weiter ausgebaut.


Andernach wird auch die "Essbare Stadt" genannt. Hier sind rund um die Stadt Gärten mit Gemüse und Obst angelegt, wo die Bevölkerung kostenlos ernten kann. Wir entdeckten sogar einen Granatapfelstrauch.

Das Bollwerk aus dem 17. Jhdt. diente der Kontrolle der Schifffahrt auf dem Rhein. Ein Wahrzeichen der Stadt ist auch der alte Kran aus dem 16. Jhdt., der vermutlich zum Verladen von Mühlsteinen genutzt wurde. Doch dann der Höhepunkt dieser Stadt - der welt-höchste Kaltwassergeysir mit bis zu 60 m Auswurfhöhe. Ein imposantes Erlebnis. Das Wasser wurde probiert. Es soll sehr gesund-heitsförderlich sein. Nach diesem Erlebnis und einer ausgedehnten Mittagspause ging es nach Bad Neuenahr zur Dahlienausstellung. Die Blütenpracht war überwältigend. Hier hätten wir gerne etwas mehr Zeit verbracht.

 

Andernach, eine Stadt, deren Besuch sich gelohnt hat.


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