Wanderreise nach Rügen - Halbinsel Jasmund - vom 16. bis 23. September 2019

 

Fotos + Bericht Isolde Vosen

 

Rügen, viele von uns waren zum ersten Mal auf dieser Insel, die einen sehr abwechslungsreichen Charakter hat. Schilfumsäumte Buchten, rauschende Buchenwälder, kreideweiße Küsten und viel flaches Land.

Als Ausgangspunkt für unsere Wanderungen hatten wir uns den Ort Sagard ausgesucht. Zu Fuß, per Bus oder Bahn ging es von hier aus zu den Einstiegen der Wanderwege. Der Uferweg der Nordküste, der große Jasmunder Bodden, der Spykersche See und Mittelsee, über die Landbrücke Juliusruh nach Glowe vorbei am Breeger Bodden und natürlich das Highlight der Nationalpark Jasmund über den Hochuferweg oberhalb der Kreidefelsen bis Stubbenkammer/Königsstuhl, waren unsere Ziele.

 

Wir konnten den Flug der Kraniche beobachten, die jetzt gen Süden ziehen. Am letzten Tag dann bei strahlendem Sonnenschein mit dem Boot von Sassnitz aus vorbei an der Kreideküste. In Sassnitz gab es die besten Fischbrötchen und in entsprechenden Restaurants konnte man sich dem Fischgenuss hingeben. Einige haben noch eine Fahrt nach Binz und dann mit dem "rasenden Roland" bis Sellin unternommen.

 

Mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Nur einige wenige Tropfen Regen. In einem Punkt waren wir uns allerdings alle einig - Rügen ist bis auf die touristisch bekannten Küstenwege und Orte keine Insel für Wanderer. Sobald man sich von der Küste entfernt, kaum beschilderte Wege. Auch für Radfahrer war es nicht optimal (Kopfsteinpflaster und wenige Richtungshinweise).

Trotzdem hat es uns allen sehr gut gefallen. Für Rügen braucht man einfach mehr Zeit. Vielleicht gelingt es uns, diese Insel noch weiter zu erkunden.